24 Rettungspunkte im Wiehengebirge

Die Dorfgemeinschaft Oberbauerschaft hat im Bereich ihres Ortsteils im Wiehengebirge mit insgesamt 24 „Rettungspunkten“ eine Infrastruktur geschaffen, die schnelle Hilfe im Wald bei Unfällen von Wanderern, Freizeit-Sportlern oder Waldarbeitern ermöglicht. Der Feuerwehr, der Polizei und den Sanitätern sind die einzelnen Rettungspunkte und die Anfahrtswege bekannt, so dass sie bei der Nennung eines Rettungspunktes, auf dem die Buchstaben „MI-HÜL“ sowie eine dreistellige Nummer abgedruckt sind, schnell vor Ort sein können.

Die Idee zur Errichtung einer Rettungskette im Wiehengebirge kam von Thomas Podschadly, stellvertretender Kreisbrandmeister, anlässlich eines Ideenstammtisches der Dorfgemeinschaft vor einigen Jahren. Als die Angelegenheit von Jahr zu Jahr unbearbeitet blieb, nahmen sich Jürgen Hahn und Kurt Zacharias Anfang des Jahres dieser guten Sache an und legten im Westen von der Grenze zu Bünde-Dünne  und Preußisch Oldendorf-Bad Holzhausen bis zur Fußgängerbrücke an der B 239 im Osten insgesamt 24 Rettungspunkte fest. Voraussetzung war, dass jeder Punkt mit einem Rettungsfahrzeug anzufahren und die Erreichbarkeit per Handy gegeben ist. Mittels Smartphone wurden die Dezimalgrad-Koordinaten für jeden Rettungspunkt protokolliert. Die Koordination im Hüllhorster Rathaus wurde von Dirk Oermann übernommen; erfreulicherweise beteiligten sich Sparkasse Minden-Lübbecke und Volksbank Schnathorst eG mit großzügigen Spenden an der Aktion, so dass auch die Finanzierung gesichert war. Im weiteren Verfahren erfuhr Jürgen Hahn von der Leitstelle der Rettungswache in Minden, dass es im digitalen Zeitalter unterschiedliche Koordinatensysteme gebe; daher mussten alle Koordinaten noch einmal neu erfasst werden.

Ende November kam die Mitteilung der Leitstelle in Minden, dass die Rettungspunkte im Einsatzleitsystem des Kreises Minden-Lübbecke eingepflegt seien. Unmittelbar danach begannen Jürgen Hahn und Kurt Zacharias unter Mithilfe eines Mitarbeiters des Bauhofes der Gemeinde Hüllhorst die Löcher für die Pfähle auszuheben und die Pfähle einzusetzen; anschließend erfolgte die Montage der Schilder. Diese Arbeiten waren Ende November beendet, so dass dieses Projekt für den Bereich Oberbauerschaft nun erfolgreich abgeschlossen werden konnte. Als kleines Dankeschön und Anerkennung für diese ehrenamtliche Arbeit lud Bürgermeister Bernd Rührup die Beteiligten jetzt zu Kaffee und Kuchen ein.

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